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Website SEO Check 2026: Deine Seite Schritt für Schritt analysieren

Website SEO Check 2026: Deine Seite Schritt für Schritt analysieren

Ein regelmäßiger SEO-Check ist Pflicht, wenn du mit deiner Website bei Google sichtbar bleiben willst. Die Anforderungen ändern sich laufend, und was letztes Jahr noch gereicht hat, kann heute schon zu wenig sein. In diesem Guide zeige ich dir, wie du deine Website Schritt für Schritt auf SEO-Schwachstellen prüfst, welche Tools du dafür brauchst und welche Fehler du sofort beheben solltest.

Warum regelmäßige SEO-Checks wichtig sind

Google aktualisiert seinen Algorithmus mehrmals pro Jahr mit größeren Core Updates. Was sich dabei ändert, erfährst du oft erst an deinen Rankings. Ein regelmäßiger SEO-Check, idealerweise alle drei bis sechs Monate, hilft dir:

Schritt 1: Indexierung prüfen

Bevor du irgendetwas anderes tust, prüfe, ob Google deine Seite überhaupt kennt.

Google Search Console nutzen

Die Google Search Console ist dein wichtigstes SEO-Tool. Falls du sie noch nicht eingerichtet hast, hole das jetzt nach. Du brauchst sie für fast jeden Schritt in diesem Check.

Im Bereich “Seiten” siehst du:

site:-Abfrage in Google

Eine schnelle Prüfung: Gib in Google site:deinedomain.de ein. Du siehst sofort, welche Seiten Google von deiner Website im Index hat. Vergleiche die Anzahl mit der tatsächlichen Anzahl deiner Seiten. Große Abweichungen deuten auf Probleme hin.

Häufige Indexierungs-Probleme

Schritt 2: Technische SEO prüfen

Technische Fehler sind häufig die Ursache für schlechte Rankings. Viele davon sind leicht zu beheben, wenn man sie kennt.

Core Web Vitals checken

Google misst die Nutzererfahrung deiner Website anhand von drei Metriken:

Prüfe deine Core Web Vitals in der Google Search Console unter “Nutzerfreundlichkeit der Seite” oder mit PageSpeed Insights.

Mobile-Friendliness testen

Google indexiert primär die mobile Version deiner Website. Prüfe:

Die Chrome DevTools bieten einen Device-Modus, mit dem du verschiedene Mobilgeräte simulieren kannst.

HTTPS und Sicherheit

HTTPS ist seit Jahren Pflicht. Prüfe zusätzlich:

Crawling-Effizienz

Nutze ein Crawling-Tool, um deine Website aus der Perspektive einer Suchmaschine zu analysieren:

Schritt 3: On-Page-SEO überprüfen

On-Page-SEO betrifft alles, was direkt auf deiner Website passiert: Inhalte, HTML-Struktur und interne Verlinkung.

Title-Tags und Meta-Descriptions

Prüfe für jede wichtige Seite:

Fehlende oder doppelte Title-Tags und Meta-Descriptions findest du schnell mit Screaming Frog oder der Google Search Console.

Überschriften-Struktur (H1-H6)

Jede Seite sollte genau eine H1-Überschrift haben, die das Hauptthema beschreibt. Darunter folgen H2- und H3-Überschriften in logischer Hierarchie. Prüfe:

URL-Struktur

Gute URLs sind:

Beispiel: deinedomain.de/seo-optimierung ist besser als deinedomain.de/p=1234 oder deinedomain.de/SEO_Optimierung_Tipps_2026_Best_Practices.

Bilder-SEO

Bilder werden häufig vernachlässigt, bieten aber SEO-Potenzial:

Interne Verlinkung

Eine durchdachte interne Verlinkung hilft Google, deine Website zu verstehen, und verteilt Linkpower auf wichtige Seiten.

Prüfe:

Schritt 4: Content-Qualität bewerten

Google bewertet Inhalte nach E-E-A-T-Kriterien (Experience, Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness). Prüfe deine wichtigsten Seiten:

Aktualität

Vollständigkeit

Thin Content identifizieren

Seiten mit sehr wenig Inhalt (unter 300 Wörter), die keine spezifische Suchintention bedienen, können deiner gesamten Website schaden. Optionen:

Backlinks sind nach wie vor einer der stärksten Rankingfaktoren. Ein SEO-Check sollte immer auch dein Linkprofil umfassen.

Worauf du achten solltest

Schritt 6: Strukturierte Daten prüfen

Strukturierte Daten (Schema Markup) helfen Google, den Inhalt deiner Seite besser zu verstehen und können zu Rich Snippets in den Suchergebnissen führen.

Schema Markup testen

Nutze den Google Rich Results Test oder den Schema Markup Validator, um zu prüfen:

Sinnvolle Schema-Typen

Schritt 7: Rankings und Traffic analysieren

Der abschließende Schritt ist die Auswertung deiner aktuellen Rankings und Traffic-Daten.

Google Search Console: Rankings prüfen

Unter “Leistung” siehst du:

Sortiere nach Position und schaue dir Keywords an, die auf Position 5 bis 15 ranken. Hier ist das Potenzial am größten: Mit gezielter Optimierung kannst du diese Keywords auf die erste Seite oder in die Top 3 bringen.

Google Analytics 4: Traffic analysieren

In GA4 siehst du:

Quick Wins identifizieren

Nach dem vollständigen Check priorisiere deine Maßnahmen:

  1. Kritische Fehler zuerst: Indexierungs-Probleme, defekte Links, fehlende HTTPS
  2. Low-Hanging Fruits: Keywords auf Position 5 bis 15 optimieren, fehlende Meta-Descriptions ergänzen
  3. Content-Optimierung: Veraltete Artikel aktualisieren, Thin Content ausbauen
  4. Technische Verbesserungen: Core Web Vitals optimieren, Bilder komprimieren
  5. Langfristige Maßnahmen: Linkbuilding, neue Content-Erstellung

Die besten kostenlosen SEO-Check-Tools 2026

Hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Tools, die du für deinen SEO-Check brauchst:

ToolKostenlos?Hauptfunktion
Google Search ConsoleJaIndexierung, Rankings, Core Web Vitals
Google Analytics 4JaTraffic-Analyse, Nutzerverhalten
PageSpeed InsightsJaPerformance-Analyse, Core Web Vitals
Screaming FrogJa (bis 500 URLs)Crawling, technische Fehler
Ahrefs Webmaster ToolsJa (eigene Website)Backlinks, technischer Check
UbersuggestTeilweiseKeywords, Backlinks, Wettbewerb
Schema Markup ValidatorJaStrukturierte Daten prüfen
Google Rich Results TestJaRich-Snippet-Vorschau

Fazit

Ein gründlicher Website SEO Check ist kein Hexenwerk, braucht aber Systematik. Arbeite die sieben Schritte nacheinander ab, priorisiere die gefundenen Probleme und setze die wichtigsten Maßnahmen zuerst um. Plane den nächsten Check in drei bis sechs Monaten ein.

Wenn du professionelle Unterstützung bei deinem SEO-Check brauchst oder die gefundenen Probleme nicht selbst beheben kannst, findest du auf unserer Plattform erfahrene SEO-Freelancer, die dir helfen.

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