Online Marketing Freelancer

Als Online Marketing Freelancer völlig zeit- und ortsunabhängig zu arbeiten ist der Traum von vielen Menschen, die den Schritt aus der Festanstellung wagen möchten.

Freiberuflich und somit auch selbstständig zu arbeiten ist eine der besten Möglichkeiten, dem Angestelltenverhältnis langfristig zu entfliehen und einen Grundstein für das eigene Unternehmen zu setzen.

Freelancer verkaufen ihre Fähigkeiten in Form von Dienstleistungen an ihre Kunden. Die häufigsten Jobs für Freelancer liegen neben den Bereichen Content Erstellung und Webdesign im Bereich Marketing bzw. Schwerpunkt Online-Marketing.

Online-Marketing Spezialisten verwalten die Beziehungen zwischen einem bestimmten Unternehmen und seinen Kunden.

Freelancer mit guten Fähigkeiten in diesem Bereich sind seit Jahren sehr gefragt, vor allem in der aktuellen Zeit, in der sich die digitale Welt rasant weiterentwickelt.

Es kommen Tag für Tag neue Unternehmen auf den Markt, die einen Profi im Bereich Online-Marketing benötigen. Erfahrene Freelancer können sich über hohe Bezahlungen freuen, denn die Anzahl an qualifizierten Leuten kann nur noch schwer mit der akuten Nachfrage mithalten.

Demnach etablieren sich in dieser Nische auch immer mehr Quereinsteiger, welche die große Nachfrage mit abdecken.

Affiliate-Marketing:

Beim Affiliate-Marketing werden Produkte von anderen Unternehmen über einen Link (Affiliate-Link) beworben. Ein Affiliate ist somit ein Verkäufer für ein beliebiges Unternehmen. Man hilft dem Unternehmen beim Verkauf und bekommt Provisionen, wenn ein Produkt über den eigenen Link verkauft wurde.

Content Marketing:

Content Marketing soll die Zielgruppe eines Unternehmens mit wertvollen Inhalten animieren, informieren und unterhalten. Die Strategie zählt als Kernessenz der Unternehmenskommunikation und verfolgt demnach Ziele wie z.B. Kunden und Reichweite generieren oder langfristig eine seriöse Marke aufzubauen.

Display Advertising:

Unter Display Advertising versteht man alles, was in irgendeiner Form mithilfe von einer grafisch gestalteten Werbefläche online im Internet vermarktet wird. Werbetreibende nutzen diese Form dazu, um ihre Dienstleistungen sowie Produkte online zu bewerben. Display Advertising ist vergleichbar mit Anzeigen in Zeitungen oder Zeitschriften sowie Werbespots im Fernsehen.

E-Mail-Marketing:

Unter dem Marketing mittels E-Mail versteht man jeglichen digitalen Postversand von Werbemitteln. In der Theorie kann dabei jede einzelne Mail, die an einen aktuellen oder potenziellen Kunden gesendet wird, als E-Mail-Marketing angesehen werden.

Influencer-Marketing:

Hierbei wird eine bestimmte Person, ein Influencer dazu beauftragt, ein konkretes Produkt, eine Dienstleistung oder ein gesamtes Unternehmen zu präsentieren und zu bewerben.
Solche Influencer sind Personen, die einen großen Einfluss auf die Meinungen von bestimmten Zielgruppen haben können.

Social Media Marketing:

Der Begriff Social-Media-Marketing beschreibt Strategien und Taktiken, mit welchen Organisationen und Unternehmen soziale Medien und die damit verbundene Reichweite nutzen, um organisatorische sowie wirtschaftliche Ziele zu erreichen, in dem sie einen Mehrwert für ihre Ziel- und Anspruchsgruppen schaffen und kommunizieren.

Suchmaschinenmarketing:

Das Suchmaschinenmarketing (SEM) befasst sich mit allen Maßnahmen, um Internetseiten für Schlüsselwörter, sogenannte Keywords im organischen sowie wirtschaftlichen Bereich von

Arbeitsbereiche im Online-Marketing

Suchmaschinen wie z.B. Google zu positionieren. Der Bereich des Online-Marketings besteht aus den Teilbereichen Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenwerbung.

Website:

Sowohl die Gestaltung als auch der Aufbau einer Website für eine Firma oder ein Unternehmen sind zentrale Essenzen des Online-Marketings. Eine eigene Website dient als Werbemittel für Kunden sowie potenzielle Neukunden und hilft dabei, einen Wiedererkennungseffekt zu schaffen.

Was verdient ein Online-Marketing Freelancer?

Die Stundensätze von einem Freelancer in den vielfältigen Bereichen des Online Marketings variieren je nach Auftrag, Erfahrung und Region sehr stark. Im groben Durchschnitt verlangen die Selbstständigen zwischen 50 und 100 Euro pro Stunde.

Anfänger oder Quereinsteiger verlangen oft auch stündliche Honorare, die deutlich unter diesen 50 Euro liegen, während Experten auch häufig über 100 Euro pro Stunden berechnen. Es ist also sehr unterschiedlich. Vor allem im Raum Frankfurt zahlen Unternehmen die höchsten Stundensätze an ihre Freelancer, um im Bereich Online-Marketing bestens aufgestellt zu sein.

Für größere Aufträge werden neben Freiberuflern auch oftmals kleinere bis größere Agenturen beauftragt, welche über qualifizierte Experten rund um das Marketing verfügen. Solche Agenturen sind in der Regel aber deutlich teurer als ein einzelner Freelancer. Die stündlichen Honorare liegen bei etwa 120 bis 200 Euro aufwärts.

Was genau macht ein Online-Marketing Manager?

Online Marketing Manager sind heutzutage in eigentlich jedem großen Unternehmen vertreten. Die einen arbeiten freiberuflich aus dem Home-Office und die anderen sitzen vor Ort im Büro.

In erster Linie sorgen sie für eine professionelle Positionierung sowie für eine angemessene Präsenz in den digitalen Medien. Außerdem verwalten sie jegliche digitalen Kommunikationsprozesse.

Der klassische Online Marketing Manager organisiert und kontrolliert die digitalen Marketingprozesse eines Unternehmens. Dazu gehören z.B. Konzeption sowie Durchführung von Marketing-Kampagnen und strategisches Management von sämtlichen Web-Accounts. Er plant Prozesse, steuert sämtliche Verwaltungskonten und erstellt rückblickend Leistungsberichte.

Außerdem bereitet er die wichtigen Kennzahlen für das gesamte Team eines Unternehmens auf, kümmert sich um Markt- und Wettbewerbsanalysen und vergleicht diese bei Bedarf mit konkurrierenden Firmen.

Letztendlich plant ein Online-Marketing Manager, egal ob als selbständiger Freelancer oder als Festangestellter, den gesamten Marketingprozess eines Unternehmens.

Die Unternehmen setzten dafür vor allem Eigeninitiative, Verantwortungs- und Verwaltungsfähigkeiten voraus. Die Vorlage eines Bachelors oder Masters in einem bestimmten Schwerpunkt wie BWL oder Kommunikation ist nicht zwingend notwendig.

Das unterscheidet sich stark von Unternehmen zu Unternehmen. Vor allem größere Firmen setzen aber in der Regel eher auf Studienabsolventen.

Vom Freelancer zur eigenen Agentur

Die Gründung einer eigenen Agentur ist nicht selten die Folge von einer erfolgreichen Phase als Freelancer. Ab einem bestimmten Grad an Erfolg, ziehen es viele freiberufliche Selbständige in Betracht, eine Agentur in ihrem Fachbereich zu gründen.

Dabei sind Online-Marketing-Agenturen in der heutigen Zeit gefragter denn je. Vor allem für größere Projekte beauftragen Unternehmen gerne eine solche Agentur, da einzelne Freelancer oft nicht über ausreichende Kapazitäten für Großaufträge verfügen.

Im Laufe der Zeit als erfolgreicher Freelancer mit diversen Aufträgen kommt jeder einmal an seine Grenzen, sodass Aufträge abgesagt werden müssen. An diesem Punkt denken viele Freelancer darüber nach, ihre Aufträge an andere Freiberufler abzugeben. Outsourcing ist dabei das Stichwort.

Es ist der erste Schritt in Richtung einer eigenen Agentur. Der ursprüngliche Freelancer hält Ausschau nach anderen Experten in den entsprechenden Fachbereichen und gibt Teile seiner Arbeit ab. Langfristig werden eventuell sogar feste Mitarbeiter eingestellt und dementsprechend auch Büroräume angemietet – und schon findet man sich in seiner eigenen Agentur wieder.

Somit können mehr und vor allem größere, wirtschaftlich lukrativere Aufträge angenommen und umgesetzt werden.