Website SEO Check in 7 Schritten: Wie du die SEO deiner Website selbst überprüfen kannst

SEO ist die Abkürzung für Search Engine Optimization, auf Deutsch bedeutet dies „Suchmaschinenoptimierung“. Das heißt, es geht bei SEO darum, dass deine Website so gestaltet ist, dass sie möglichst hoch bei verschiedenen Suchmaschinen rankt. In diesem Artikel werde ich versuchen zu erklären, wie Du Website seo check in 7 Schritten durchführen kannst.

google logo webstite seo check to rank

Natürlich hat jede Suchmaschine auch ihren eigenen Algorithmus. Das bedeutet, dass für Bing zum Beispiel andere Faktoren wichtig sind als für Yahoo. Wenn die Leute von SEO reden, dann konzentrieren sie sich jedoch hauptsächlich auf die Suchmaschine von Google. Woran das liegt? Nun, weil Google einfach die meistgenutzte Search Engine der Welt ist.

Natürlich ist es nicht verwunderlich, dass sich aufgrund dessen, dass das Internet äußerst schnelllebig ist, die Anforderungen des Algorithmus von Google regelmäßig ändern. Deshalb solltest du regelmäßig überprüfen, wie es aktuell um das Ranking deiner Website steht. Als Faustregel kannst du dir merken, dass du deinen Online-Auftritt alle drei bis sechs Monate checken solltest. Und wie du dies am besten machst, erfährst du in diesem Artikel.

google on laptop

So überprüfst du, ob deine Website für Suchmaschinen optimiert ist

Wenn du die SEO deiner Website überprüfst, dann kannst du eine Menge darüber erfahren, in welchen Punkten du deinen Auftritt im Word Wide Web noch verbessern kannst. Mit der richtigen Methode kannst du sogar erfahren, wo du Änderungen vornehmen solltest, um noch höher in den Suchergebnissen von Google zu ranken. Wenn du diesen Check regelmäßig machst, hast du selbstverständlich auch die Chance, deiner Konkurrenz weit voraus zu sein.

Wenn du dich erst einmal in das Thema einarbeitest, ist SEO gar kein so kompliziertes Thema, wie du anfangs denken magst. Da es trotzdem noch ein essenzieller Teil ist, um möglichst viel Traffic zu erreichen, verlangen verschiedene Entwickler mit entsprechenden SEO-Tools eine Menge Geld. Dabei kannst du einige Sachen sogar recht schnell auf eigene Faust überprüfen.

Wie hoch rankt deine Website bei Google?

Die einfachste Möglichkeit, wie du überprüfst, ob deine Seite möglichst weit oben in den Suchergebnissen bei Google zu finden ist, ist es, selbst einmal zu schauen. Nein, damit ist nicht gemeint, dass du einfach nach deiner Seite googlest, das wäre schon wieder zu einfach. Aber mit der Eingabe des Suchbefehls „site:(domain deiner Website)“ gelangst du auf eine Seite, mit deren Hilfe du zahlreiche Informationen darüber bekommst, wie es um das Ranking deiner Seite steht.

Damit du allerdings nicht Informationen über das Ranking jeder beliebigen Seite bekommst, musst du jedoch nachweisen, dass es sich auch wirklich um deine Seite handelt. Dafür musst du einen speziellen Code in der DNS-Konfiguration einfügen. Allerdings kann es etwas dauern, bis die Änderungen von deinem Domain-Anbieter auch verarbeitet wurde, unter Umständen musst du dafür einen Tag warten.

google search results

Wie steht es um deine URLs und Meta Tags?

Im Idealfall bestehen deine URLs aus vier bis fünf Wörtern, welche perfekt wiedergeben, um was es auf deiner Seite geht. Wenn es auf deiner Seite zum Beispiel um die Fütterung von kranken Hunden geht, sollten mindestens die Tags „füttern“ „Hund“ und „krank“ vorhanden sein.

Keywords bereits in der URL zu verwenden hat einen bedeutenden Vorteil. Im Gegensatz zum Artikel eines Blogs müssen diese nämlich nicht grammatikalisch korrekt sein. Wenn du zum Beispiel das Keyword „Hund füttern krank“ verwenden willst, dann ergibt es kaum Sinn, diesen in einem Text zu verwenden, welchen deine Besucher lesen sollen. Aber in der URL ist das überhaupt kein Problem.

Ebenfalls wichtig sind die Meta Tags. In diesen solltest du ungefähr das wiedergeben, um was es auf deiner Website überhaupt geht. Dabei handelt es sich um einen Teil der Website, den die Besucher deiner Seite überhaupt nicht sehen. Aus diesem Grund musst du auch hier nicht besonders auf die Grammatik achten.

Bilder auf deiner Website

Wenn du auf deiner Website Bilder verwendest, dann ist das natürlich immer eine tolle Sache. Denn diese helfen dabei, deinem Besucher ein angenehmes Leseerlebnis zu genießen. Nur Buchstaben zu sehen wird nämlich mit der Zeit leider ziemlich eintönig. Außerdem wirkt jede Seite mit Bildern wesentlich attraktiver und kann dabei helfen, deinen Zuschauern die Thematik noch besser zu verstehen.

Die Crawler von Suchmaschinen können die Bilder allerdings nicht sehen. Genau hier kommen die sogenannten ALT-Tags ins Spiel. Dies ist eine Beschreibung des Bildes, welche du zum Beispiel sehen kannst, wenn dein PC oder Laptop nicht in der Lage ist, diese zu laden. Für SEO sind genau diese ALT-Tags höchst relevant.

Wenn es allerdings um SEO geht, dann sind Bilder ein zweiseitiges Schwert. Denn Bilder sind datenlastig. Zu viele Grafiken sorgen nur dafür, dass deine Website mehr Zeit benötigt, um komplett geladen zu werden. Dies hat den Nachteil, dass deine Seite dann weniger nutzerfreundlich ist und viele User vielleicht sogar abspringen, bevor sie überhaupt etwas auf deiner Seite sehen.

Deswegen sind kleinere Bilder immer besser als riesige Fotos, die den ganzen Bildschirm einnehmen. Auch wenn es schön ist, eine Menge Anschauungsmaterial zu haben – in diesem Fall gilt die Regel „weniger ist mehr“.

ranking diagramm

Die Titel und Überschriften auf deiner Website

Die Titel und Überschriften, welche auf deiner Website zu finden sind, sollten möglichst passende Keywords beinhalten. Gerade dort solltest du die wichtigsten Keywords unterbringen, diese sind nicht nur für Googles Bots wichtig, sondern können auch mögliche Besucher deiner Website dazu verleiten, auf den Link zu klicken.

Die Keywords sollten selbstverständlich auch zum Thema passen. Es gibt aber in jeder Nische auch ein paar Suchbegriffe, nach denen kaum ein Mensch sucht. Allerdings ist es auch nicht immer von Vorteil, nur auf Keywords mit hohem Suchvolumen zu setzen. Hier besteht vor allem das Problem, dass du dementsprechend auch mehr Konkurrenz hast.

Im Optimalfall solltest du eine Mischung der Keywords verwenden. Wenn du dich vor allem auch besonders oft gesuchte Keywords konzentrierst, dann solltest unbedingt dafür sorgen, dass sich deine Internetpräsenz deutlich von der Konkurrenz unterscheidet.

Interne Links

Auf deiner Website interne Verlinkungen zu verwenden ist eine vielversprechende Möglichkeit, um dein Ranking in den verschiedenen Suchmaschinen zu verbessern. Zudem helfen sie dabei deinen Benutzer einen angenehmeren Aufenthalt auf deiner Seite zu genießen. Denn der Zweck einer internen Verlinkung ist es, dass deine Besucher länger auf deiner Website verweilen.

Auch SEO-technisch betrachtet können interne Links von Vorteil sein. Um Verlinkungen innerhalb deiner Domain zu optimieren, solltest du dafür innerhalb eines Artikels ein passendes Keyword suchen und von diesem einen internen Link zu einem anderen Artikel setzen.

Eine sehr populäre Website, welche auf diese Weise ein hohes Ranking bei Google erreicht, ist zum Beispiel Wikipedia. Wenn du dort zum Beispiel einen Artikel über „Deutschland“ liest, wirst du schnell bemerken, dass du dort viele Links findest. Wenn du dann auf den Link „Berlin“ klickst, wirst du weitergeleitet auf einen weiteren Wikipedia-Artikel, der sich mit der deutschen Hauptstadt beschäftigt.

google search console traffic

Externe Links

Auch eingehende Links sind ein wichtiger Faktor bei der Suchmaschinenoptimierung. Hierbei geht jedoch nicht darum, möglichst viele Backlinks zu bekommen, sondern möglichst hochwertige.

Mit Sicherheit wirst du jedoch keine Zeit dafür haben, jetzt alle Seiten des Internets zu besuchen und zu schauen, welche Seiten einen Link zu deiner Website gesetzt haben. Ein Tool, das dir dabei hilft, ist der „Ahrefs Site Explorer“. Das Beste an diesem Tool ist, dass du es sogar nutzen kannst, um deine Konkurrenz zu analysieren.

Allerdings haben externe Links unterschiedliche Qualitäten. Wenn du also einen eingehenden Link von einer Seite mit eher niedriger Autorität bekommst, ist dies für deine Seite gar nicht mal so vorteilhaft. Denn dann wird nur dein sogenannter „Spam Score“ erhöht. Das bedeutet, dass auch deine Seite weniger als hilfreich bewertet wird und auf Google nicht so weit oben gerankt wird.

Du hast zum Glück die Möglichkeit, externe Links auf deine Website auch für ungültig zu erklären. Auf Google kannst du dies unter folgendem Link machen: https://search.google.com/search-console/disavow-links

Allerdings solltest du dieses Tool nur dann nutzen, wenn du wirklich ein Problem mit eingehenden Links von niedriger Qualität hast. Denn mit der falschen Vorgehensweise kannst du auch dafür sorgen, dass du eher hilfreiche Links entfernst.

Kaputte Links

Kaputte Links sind die wohl schlimmste Form von Links, die du auf deiner Seite haben kannst. Sie vergraulen nicht nur deine Besucher, sondern sorgen auch dafür, dass deine Seite bei Google schlechter bewertet wird. Egal, wie viel Arbeit du in deine Website gesteckt hast – nicht funktionierende Links können diese vollkommen zunichtemachen.

Aus diesem Grund solltest du regelmäßig deine Website auf solche Links überprüfen. Dank Google Analytics hast du sogar ein ausgezeichnetes Tool zur Verfügung, die du vollkommen kostenlos benutzen kannst.

Es existieren mehrere Möglichkeiten, wie du einen defekten Link bekommen kannst. Je nachdem, was der Grund dafür ist, kannst du sie jedoch unterschiedlich schwer beheben. Am einfachsten zu reparieren sind jene Links, welche aufgrund eines Tippfehlers entstanden sind. Diese musst du einfach nur umbenennen, dann ist der Fehler schon behoben.

Wenn es sich allerdings um eine Seite handelt, deren URL du bewusst geändert hast, dann wird das ganze schon etwas umständlicher. Wenn du jedoch weißt, wie es funktioniert, ist das ganze ziemlich einfach. Geht es nur um einzelne interne Verlinkungen, dann lässt sich das Problem schnell beheben, indem du diese einfach korrigierst. Aber sobald es zahlreiche Seiten mit dem gleichen Link sind, dann solltest du lieber darüber nachdenken, auf eine andere Seite umzuleiten. Dafür eignet sich eine sogenannte „301 Umleitung“, mit welcher jeder Besucher und jeder Bot einer Suchmaschine automatisch auf die neue URL umgeleitet wird.

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Der Einfluss von Besuchern auf dein Ranking

Allerdings gibt es auch einige Nachteile, wenn du dich zu sehr auf SEO konzentrierst. Versteh das bitte nicht falsch, natürlich ist SEO extrem wichtig, um möglichst viele Besucher zu bekommen. Vor allem für organisches Wachstum ist Suchmaschinenoptimierung extrem wichtig.

Aber das Problem besteht darin, dass SEO sich vor allem an die Bots von Suchmaschinen richtet. Menschen haben selbstverständlich vollkommen unterschiedliche Interessen. Wenn es ziemlich offensichtlich ist, dass deine Website vor allem für ein gutes Google Ranking erstellt wurde, dann werden dies auch deine Besucher schnell bemerken.

Gerade deine Besucher sind nämlich extrem wichtig für deine Website. Und genau hier wird es ziemlich kurios, denn auch eine Seite, die nicht optimal für Suchmaschinen optimiert wurde, kann ziemlich weit oben bei Google gerankt werden. Denn wenn deine Leser länger auf deiner Seite bleiben, dann wertet Google dies als ein gutes Zeichen, dass es sich um offensichtlich interessanten Inhalt handelt.

Wie bleiben deine Besucher möglichst lang auf deiner Seite?

Viele CMS bieten dir die Möglichkeit, einige interessante Details über die Besucher deiner Website in Erfahrung zu bringen. Zum Beispiel kannst du schauen, von wo aus die Besucher auf deine Seite zugreifen. Am hilfreichsten ist jedoch die Verweildauer. Diese zeigt an, wie lang Leute sich auf deiner Seite aufhalten.

Aus diesem Grund ist gerade der Inhalt deiner Seite extrem wichtig für das Ranking. Wenn du interessante Sachen zu erzählen hast, dann bedeutet dies, dass auch die Leser länger auf deiner Seite bleiben. Lange Artikel sorgen natürlich für einen längeren Aufenthalt deiner Besucher.

Allerdings solltest du dies nicht zum Anreiz nehmen, nun unendlich lange Artikel zu schreiben. Denn mit Sicherheit werden deine Besucher nicht dumm sein. Wenn du nicht in der Lage bist, auf den Punkt zu kommen, sondern ständig um den heißen Brei herum redest, dann verlassen deine Leser auch rasch wieder deine Seite. Die Konkurrenz freut sich bestimmt.

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Welche Keywords nutzen deine Besucher?

Außerdem kannst du bei Content Management Systemen wie WordPress in den Statistiken schauen, über welche Schlüsselwörter die Leute auf deine Website gelangen. Dort bekommst du angezeigt, welches die wichtigsten Keywords sind, nach denen deine Besucher gegooglet haben, bevor sie auf den Link zu deiner Seite geklickt haben.

Diese Keywords sind natürlich extrem hilfreich. Denn wenn viele Nutzer danach suchen, bedeutet dies, dass du ziemlich leichte Karten hast, hoch auf dieses Keyword zu ranken. Vielleicht kannst du entsprechend dieser Tags auch deine URL anpassen oder einen ganz eigenen Artikel verfassen. Dann solltest du allerdings auch darauf achten, dass dadurch unter Umständen auch kaputte Links entstehen können. Diese musst du natürlich entweder ausbessern oder über eine 301-Weiterleitung reparieren.

Fazit

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, wie du die SEO deiner Website checken kannst. Klar gibt es eine Menge an Anbietern, die für ihren Service auch entsprechend viel Geld verlangen. Denn Suchmaschinenoptimierung ist der wichtigste Punkt, um möglichst viel Traffic für deine Seite zu bekommen.

Allerdings musst du nicht unbedingt Geld dafür investieren, um zu schauen, wie es um deine SEO steht. Viele der Kriterien kannst du innerhalb kurzer Zeit sogar selbst überprüfen. Dafür musst du nur wissen, welche Kriterien den Bots von diversen Suchmaschinen wie Google von Relevanz sind. Wenn Sie einen SEO-Freiberufler suchen, wenden Sie sich bitte an Webdesign Augsburg.